Die verschiedenen Handelsarten

 
Streckenhandel

Warenhandel

Der Warenhandel beschreibt den Verkauf von Waren gegen ein entsprechendes Zahlungsmittel, also Geld. Warenhandel kann sowohl im Einzelhandel als auch im Großhandel statt finden. Gleichzeitig ist der Warenhandel auch ein Bestandteil des Güterhandels.

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Einzelhandel

Der Einzelhandel gliedert sich in vier verschiedene Betriebsformen. Zum einen ist da der Ladenhandel. Beim Ladenhandel unterscheidet man darüber hinaus auch noch zwischen den traditionellen Formen, wie zum Beispiel dem Gemischtwarengeschäft, dem Warenhaus, dem Fachgeschäft, Spezialgeschäft, Kiosk, Kaufhaus und Filialgeschäft und den neueren, modernen Formen, zu denen auch der Supermarkt, der Verbrauchermarkt (Discounter), Einkaufs- bzw. Shoppingzentren und auch der Restpostenhandel gehört.

Zum Einzelhandel gehört darüber hinaus auch noch der Versandhandel, den wir in Form von Otto und Co. wohl alle kennen. Dabei tätigt der Kunde eine Bestellung per Telefon, Internet oder auch per Post und erhält daraufhin eine Lieferung mit der gewünschten Ware.

Auch der Automatenverkauf ist eine Form des Einzelhandels. Zu guter Letzt gibt es dann auch noch den ambulanten Handel, der den Verkauf von Waren über mobile Verkaufswagen oder auch den Verkauf an der Haustür (Vertreter usw.) umfasst.

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Großhandel

Der Großhandel bezeichnet eigentlich all jene Unternehmen, die Waren im großen Stil vertreiben. Dabei stellen sie diese Waren nicht selber her, sondern beziehen diese in größeren Mengen von den herstellenden Betrieben, um sie dann allerdings an Wiederverkäufer und Händler weiter zu veräußern. Der Großhandel fungiert im Handel also praktisch als eine Art Schnittstelle zwischen Fabrikanten, Herstellern und den Parteien, die die Waren dann am Ende den Kunden anbieten. Weitere Formen des Großhandels sind unter anderem auch noch der Absatzgroßhandel, Aufkaufgroßhandel, der Produktionsverbindungshandel, Zustellgroßhandel, Abholgroßhandel und der Regalgroßhandel.

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Streckenhandel

Beim Streckenhandel wird den Händlern ein bestimmtes Sortiment von den Großhändlern zur Verfügung gestellt, welches sie zum Beispiel in ihrem Internetshop anbieten können. Dabei befindet sich die Ware jedoch nicht beim Händler, sondern bis zu endgültigen Auslieferung beim Großhändler. Erst wenn der Kunde die Bestellung über den Händler getätigt und anschließend auch bezahlt hat, kann dieser den Großhändler bezahlen, der die bestellte Ware dann umgehend an den Kunden verschickt.

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Güterhandel

Der Güterhandel umfasst sowohl den Warenhandel, als auch den Handel mit Dienstleistungen, da dieser Bereich nach betriebswirtschaftlichen Aspekten gegliedert wird.

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Tauschhandel

Beim Tauschhandel handelt es sich praktisch um die ursprünglichste Form des Handels. In einer Zeit, in der es noch kein Geld als Zahlungsmittel gab, hat man ein bestimmtes Gut oder auch eine Leistung einfach gegen andere Naturalien oder Dienste getauscht.

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Fernhandel

Fernhandel bezeichnet eine Handelsform aus der Antike und dem Mittelalter, die die Handelsbeziehungen zwischen zwei Handelspartnern beschreibt, die sich sehr weit entfernt voneinander befinden bzw. aufhalten. Die entsprechenden Güter und im Mittelalter leider auch Sklaven wurden damals dann über den Landweg oder auch das Wasser zum Empfänger transportiert.

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