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Streckenhandel

Den meisten Menschen wird der Begriff Streckenhandel wohl nicht allzu bekannt vorkommen – es sei denn, sie arbeiten in der Logistikbranche. Der Streckenhandel, für den es übrigens auch noch viele weitere Bezeichnungen gibt, benennt im Handel eine bestimmte Praxis.

Wenn man als Kunde zum Beispiel ein bestimmtes Produkt im Internet bestellt, dann kann es sein, dass der Händler gar nicht weiter mit dem Produkt in Berührung kommt, da er die entsprechende Ware von einem Lieferanten bzw. Großhändler direkt an den Kunden weiterverkauft. Das bedeutet, dass der Händler praktisch nur für die Abwicklung der Transaktion zuständig ist und der Kunde die Ware direkt vom Lieferanten erhält. Dabei handelt es sich also um eine Direktlieferung. Gerade seitdem das Internet immer häufiger zum Einkaufen genutzt wird, hat sich der Streckenhandel immer mehr durchgesetzt. Händler müssen auf diese Weise noch nicht mal über große Lagerräume verfügen, was für sie ein weiterer positiver Faktor ist, was die Kostenminimierung angeht. Allerdings hat sich in der Praxis auch schon öfter mal gezeigt, dass einige Händler aufgrund des Streckenhandels manchmal nicht in der Lage sind, konkrete Liefertermine zu nennen, erst recht nicht, wenn der Lieferant die Ware nicht auf Lager hat. Daher empfiehlt es sich eigentlich immer, den Händler vor dem Kauf nach der genauen Lieferzeit zu fragen.

Es ist davon auszugehen, dass es den Streckenhandel in einer leicht abgewandelten Form auch schon früher gab, der Streckenhandel in seiner eigentlichen Form hat sich jedoch erst in den letzten Jahrzehnten so richtig durchgesetzt.